Dorian Bako

vorgestellt von Anja Balzer

Dorian Bako

Kannst du nicht einfach mal was normales, aktuelles über mich für unseren Internet-Auftritt schreiben?“ Nein - wie auch? Dorian Bako ist vieles, aber sicher nichts „Normales“ und um auf dem laufenden zu bleiben, könnte man jeden Monat etwas aktualisieren. Wenn jemand, um mit Randy Dixon (Improguru aus Kanada, hat `n Improbuch geschrieben) zu sprechen „im Moment“ ist, im „Jetzt“, dann er. Er ist im Fluss und bringt zum Fließen: Stillstand ist der Tod.

Was er mag:

Menschen, eine gute Flasche Wein, ein Espresso mit der richtigen Crema, rothaarige Frauen, nachts den Kühlschrank plündern, Marx Brothers, die Farbe blau, für Freunde kochen, Ally McBeal, Zartbitterschokolade, New York, Raumschiff Voyager, Sigikid-Tiere, Anastasia, den Frühling, die Vorweihnachtszeit und Veränderungen (alle paar Monate werden in seinem Zimmer Schränke gerückt …)
Er ist ein Ästhet, ein hervorragender Handwerker und Gastgeber (nicht ohne Grund ist er für`s Backstage-Catering bei den HOTTENLOTTEN-Auftritten zuständig), Cineast, zuverlässiger Freund, Visionär, und Idealist.

Was er nicht mag:

Hinweise auf seine Körpergröße, Rammstein, Georgette Dee, Geheimnisse, Buisnessjargon, das Wort „Handyethik“, Muskatnuss, „sex and the city“, Strukturen, die nicht zu brechen sind, Duschen ohne Vorhang und Ungerechtigkeit. Lob macht ihn verlegen und Distanzlosigkeit schlägt ihn in die Flucht. Filme wie „Sleepy Hollow“ oder „Titanic“ lassen ihn stockfischartig kalt, dabei ist er feinfühlig, sensibel und zärtlich, aber man soll`s nicht merken.

Geschwafel und Zeitverschwendung machen ihn ungeduldig, obwohl er ein guter Zuhörer und objektiver Ratgeber ist - auf den Punkt gnadenlos ehrlich, analytisch brillant diskutiert er problemlösend. Ein Konversationsgenie eben: verständnisvoll und hilfsbereit, großzügig und charmant. Man ist in seiner Gesellschaft von Leichtigkeit umgeben - ein willkommener, einmal mehr überraschender Sonnenstrahl, der einen trifft. Aber oh weh etwas entfacht seinen Groll – sein Gesicht (das sich übrigens extrem flexibel dehnen lässt!) wird grau, die Augen dunkel und innerlich naht ein Jahrhundertgewitter heran, dass meistens aber verzogen, bevor es zerstörend einschlägt.

… .und, wie spielt er Impro?


Er gehört bei den HOTTENLOTTEN eindeutig zur Kamikazefraktion: Tomaten auf den Augen als 2D? – Warum nicht! (… hallo Axel!)
Neue Spiele, Aquisition neuer Spielorte, Szenen etablieren wie kein zweiter. Mut, Körperlichkeit und Emotion lassen ihn vom Loch im Käse, über Frosch, zu sterbendem Geliebten alle Genres, Farben und Geschichten mit Leben füllen. Geben, Nehmen, Timing, Blick für die Szene sind seine Stärken. Spielt er perfekt? Ja, klar, wie wir alle! Außer wenn er migräneartig, wie jeder andere auch mal, kläglich versagt, oder wenn er trotz beeindruckender Stimme bei Liedwunsch großschrittig bühnenfluchtartig seiner Singangst davonlaufen will.

… und im echten Leben? Nix vorzuweisen?

Doch klar! Er ist Diplombauingenieur, Kursleiter, Teamchef, Banker, Klassensprecher, Patenonkel (übrigens von André`s Tochter Zoé), Telefonist, Hobbytischler und bald Client-Server Applikations-Entwickler!

Ach ja, er spricht fließend Englisch. Warum?

Er wurde 1970 in New York im Zeichen des Wassermann geboren, ins Ruhrgebiet verschleppt und ist Gründungsmitglied der HOTTENLOTTEN, jaa von Anfang an! HOTTENLOTTE durch und durch, mit Impro im Herzen. Für Euch und uns bleibt zu hoffen, dass wir ihn auch zukünftig nicht an seine anderen Freizeitbeschäftigungen wie Inlineskaten, Joggen, Yoga oder Freeclimbing verlieren!.

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