Dörthe Engelhardt

vorgestellt von Rut Hammelrath

Improzess
 

Im Laufe ihres Werdegangs hat sich die Tochter aus gutem Geseker Hause mit den verschiedensten Bereichen künstlerischen Schaffens bekannt oder vertraut gemacht: Sie tanzt und singt musicalreif, schlüpft scheinbar mühelos in unterschiedlichste Rollen und behält auf der Bühne einen klaren Kopf, wenn alle anderen ihrer ungezügelten Improvisierlust zum Opfer gefallen zu sein scheinen. Auch in der bildenden Kunst ist Dörthe zuhause: In ihrer Jugend gewann sie Malwettbewerbe auf Bundesebene, heute fotografiert sie meisterlich.

Dörthe beherrscht aber noch weitaus mehr Künste: zum Beispiel die Kunst der Organisation. Seit langer Zeit schon gehört sie zu unseren aus den Medien bekannten Kontaktpersonen. Professionell erledigt sie diese Repräsentations- und Organisationsarbeit, als hätte sie es gelernt.

Nebenher lässt die Personalentwicklerin und Lehrerin für Deutsch und evangelische Religion (Sek II/I) keine Gelegenheit aus, improfremde Arbeitsbereiche wie das Verhaltenstraining oder die Unternehmensberatung mit ihrer Passion zu infiltrieren.

Offen bleibt die Frage, ob man der Legende Glauben schenken darf, nach der der Name "Dörthe" für das erwartete Kind ein Mitbringsel aus den alljährlichen Dänemark-Trips der Familie war und auf Deutsch "Die Welle auf dem stürmischen Meer" bedeutet. Wahrscheinlich ist es schon, zumal die Hottenlotten oft an die Sturmesgewalt der dänischen Ostsee heranreichen.

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