Im Laufe
ihres Werdegangs hat sich die Tochter aus gutem Geseker Hause mit
den verschiedensten Bereichen künstlerischen Schaffens bekannt
oder vertraut gemacht: Sie tanzt und singt
musicalreif, schlüpft scheinbar mühelos in unterschiedlichste
Rollen und behält auf der Bühne einen klaren Kopf, wenn
alle anderen ihrer ungezügelten Improvisierlust zum Opfer gefallen
zu sein scheinen. Auch in der bildenden Kunst ist Dörthe zuhause:
In ihrer Jugend gewann sie Malwettbewerbe auf Bundesebene, heute
fotografiert sie meisterlich.
Dörthe beherrscht aber noch weitaus mehr Künste: zum Beispiel
die Kunst der Organisation. Seit langer
Zeit schon gehört sie zu unseren aus den Medien bekannten Kontaktpersonen.
Professionell erledigt sie diese Repräsentations- und Organisationsarbeit,
als hätte sie es gelernt.
Nebenher lässt die Personalentwicklerin
und Lehrerin für Deutsch und evangelische Religion (Sek II/I)
keine Gelegenheit aus, improfremde Arbeitsbereiche wie das Verhaltenstraining
oder die Unternehmensberatung
mit ihrer Passion zu infiltrieren.
Offen bleibt die Frage, ob man der Legende
Glauben schenken darf, nach der der Name "Dörthe"
für das erwartete Kind ein Mitbringsel aus den alljährlichen
Dänemark-Trips der Familie war und auf Deutsch "Die Welle
auf dem stürmischen Meer" bedeutet. Wahrscheinlich ist
es schon, zumal die Hottenlotten oft an die Sturmesgewalt der dänischen
Ostsee heranreichen.
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